Am 04.09.2024 antwortete der Zürcher Stadtrat auf die Anfrage von Patrik Maillard, Gemeinderat der Alternativen Liste, zu den Zuständen und Finanzflüssen auf der „Glattpark Brache“ (ehemals Wunderkammer). Erstmals erfuhr dadurch die Öffentlichkeit von den Investitionen der drei Player auf der Brache: So investierte die Raumbörse 110’000.- v.a. in ihre privaten Atelier-Container, Opfikon belegte die Eventfläche der Brache 2024 mit einer mobilen Pumptrack-Anlage für 67’000.- , die Wunderkammer investierte ins Areal und ihre öffentliche Freizeitanlage 1.8 Mio Franken.

Die Raumbörse weigert sich seit fünf Jahren standhaft über die Schulden des Vereins Wunderkammer zu sprechen – und staunt nun über die Zahlen. Gemeinsam mit der Gemeinde Opfikon hat sie es schlussendlich geschafft die Wunderkammer an die Wand zu fahren, die sich jahrelang zwar auch um Organisationen des Glattparks und Opfikons, jedoch insbesondere auch um die Quartierentwicklung Leutschenbachs gekümmert hatte (und um die Zusammenarbeit der Organisationen beider Gemeinden). Dieser Bezug fehlt nun und die Raumbörse (Sozialdepartement Zürich) kann sich auch weiterhin ausschliesslich der Soziokultur Opfikon und dem Unterhalt der Brache widmen (unter Ausschluss der Wunderkammer-Anlage und des Bike Parks).

Hier das gesamte Geschäft im Gemeinderat Zürich: https://www.gemeinderat-zuerich.ch/geschaefte/detail.php?gid=b661856460fd4089a56f809203af98e1


Entdecke mehr von raumfairgabe.ch

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.